Monatsarchiv für Oktober 2011

 
 

WBF – Anpassungen an den Lebensraum Wasser (Trailer)

Gewässer nehmen den größten Teil der Erdoberfläche ein. Viele Tiere sind in besonderem Maße an diesen Lebensraum angepasst. Der Film macht an ausgewählten Beispielen den Zusammenhang von Körperbau und Lebensweise deutlich. Fische sind aufgrund ihrer Körperform, der Atmung und der verschiedenen Sinnesleistungen auf ihre äußere Umgebung abgestimmt. Das gilt auch für die Amphibien, doch sehen sie ganz anders aus als Fische. Ihr Körperbau ermöglicht ihnen ein Leben im Grenzbereich zwischen Wasser und Land. Viele Insekten und einige Säugetiere haben als ursprüngliche Landbewohner nachträglich spezielle Anpassungsformen entwickelt, mit deren Hilfe sie auch das Wasser erfolgreich wiederbesiedeln konnten.
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Der Elchpark Kosta, ein kleiner, aber feiner Elchpark. Elche haben eine faszinierende, riesige Nase, mit der sie noch besser riechen können als Hunde. Außerdem hat die Länge ihrer Nasengänge den Vorteil, dass die Luft, die sie einatmen, auch bei Frost wohltemperiert ist. Schwedische Elche wiegen bis zu 500 Kilogramm und erreichen eine Schulterhöhe von 2,30 Metern. Die verhältnismäßig großen Augen sind deshalb so “glubschig”, weil sie ein Blickfeld von fast 360 Grad gewähren. Die Ohren stellen ungemein empfindliche Sensoren dar und auch der auffällige Buckel hat seinen Zweck: Damit der Elch sein schweres Geweih tragen kann, beginnen im Brustbereich kräftige Muskeln, die sich zu einem Widerrist, also eben diesem Buckel, wölben. Die stelzenhaften, verhältnismäßig dünnen Läufe ermöglichen es dem Elch, Hindernisse von bis zu einem Meter Höhe zu überrennen, ohne springen zu müssen. Auf diese Weise verbraucht der Elch 13-mal weniger Energie. Damit der Elch auf morastigem Grund nicht so schnell einsinkt, spannt sich zwischen den Hufhälften, die sich beim Gehen spreizen, eine Art Schwimmhaut auf. (Quelle: GEO Spezial Nr.2 April/Mai 2009 – “Schweden”)
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